Der Arzt behandelt

 

Wir kennen verschiedene Krankheitsursachen wie Krankheitserreger, Giftstoffe, Verletzungen, Lebensweise, Emotionen etc. Nach deren Beseitigung und Behandlung erfolgt aber nicht immer die vollständige Gesundung. Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, wusste schon:

Medicus curat, Natura sanat.

Der Arzt behandelt, die Natur heilt.

 

 

Die Natur heilt

 

Dieses Prinzip gilt auch heute angesichts der modernen Medizin immer noch. Der Chirurg kann die Wunde zunähen, zuheilen kann sie nur die Natur. Ein Antibiotikum kann die Bakterien beseitigen, die Entzündung ausheilen kann nur der Organismus selber. Die moderne Medizin bietet uns großartige Möglichkeiten, lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten, Fehlfunktionen zu unterdrücken und Beschwerden zu mildern, aber wirklich heilen kann kein Arzt, kein Heilpraktiker und kein Medikament.

 

 

Heilungsprozesse

 

Wir können Heilungsprozesse fördern, indem wir die Wunde gut vernähen, die Bakterien beseitigen und den Patienten pflegen. Die meisten modernen Medikamente wirken nur so lange, wie der Wirkstoff im Blut zirkuliert, sodass sie täglich eingenommen werden müssen und dennoch keine Heilung bewirken können. Trotz unserer fortschrittlichen Medizin leiden immer mehr Menschen an chronischen Erkrankungen und zunehmend mehr junge Patienten werden chronisch krank. Diese Entwicklung zeigt, dass die übliche Medizin nicht ausreicht, Gesundheit zu erhalten, auch wenn wir deren große Erfolge anerkennen und nicht missen wollen.

 

 

Steuerung

 

Das Leben entsteht nicht aus zufälligen chemischen Reaktionen. Leben ist ein Prozess, eine geordnete, geregelte Aufeinanderfolge von chemischen Reaktionen. Allerdings müssen diese gesteuert und "beseelt" sein, denn das macht das Leben aus.

 

Die Funktion ist das Wesentliche, auf die der gesamte Organismus ausgerichtet ist. Die Gewebe und Organe werden gesteuert, damit die Funktionen in ihrer zeitlichen Abfolge ordentlich und im nötigen Ausmaß gezielt ablaufen. Sowohl die Unter- als auch die Überfunktion und ebenso ein Stocken der Funktion sind krankhaft. In der Akupunktur bezeichnet man solche Störungen als Qi-Mangel, Qi-Stagnation etc. Der Organismus ist mit einem Computer vergleichbar, der alles steuert und reguliert. In der Technik spricht man von Regelsystemen oder Steuerungsprogrammen, in der Medizin sagt man Kybernetik oder Selbstregulation dazu.

 

 

Fehlfunktion

 

Da, wo die Selbstregulation nicht mehr auf die Norm steuern oder eine Störung ausgleichen kann, zeigt sich die Fehlfunktion in der Symptomatik, im Krankheitsbild. Schwäche, Stoffwechselstörungen, Schmerzen und Organerkrankungen können Ausdruck dieser Fehlsteuerung sein.

 

Fehlfunktionen projizieren sich auch auf die Körperoberfläche, wo man sie an Gewebereaktionen erkennen und in Akupunkturpunkten elektrisch ausmessen kann. Mit spezieller Diagnostik kann man Fehlfunktionen einordnen und so gezielt behandeln.

 

 

Regulationsmedizin

 

Ziel einer regulationsmedizinischen Behandlung ist es, die Selbstregulation zu unterstützen, damit der Organismus besser reguliert, kompensiert und Regenerationsprozesse ausführt. Dazu eignen sich vor allem naturheilkundliche Methoden wie Phytotherapie, Homöopathie, Akupunktur elektromedizinische Messung (EAV) etc. Sie stärken Funktionen, regen die Steuerung an oder entlasten von Heilungshindernissen. Heilungshindernisse können Störfelder, Restbelastungen oder Unverträglichkeiten sein.

 

 

Akupunktur

 

Eine wesentliche Säule meiner Praxis ist seit 30 Jahren die Akupunktur, TCM-Diagnostik und Kräutermedizin. Mit den verschiedenen Methoden der Akupunktur kann ich nahezu bei allen Erkrankungen eine gute Therapie anbieten. Es ist das Wesen der Akupunktur, dass sie den gesamten Organismus umfasst, auf alle Organe und Gewebe wirkt, auf Emotion und Psyche Einfluss hat.

 

Patienten, die gar nicht auf Akupunktur reagieren, gibt es nur selten. Oft sind es dann Heilungshindernisse, die die Wirkung blockieren. Nach deren Beseitigung kann der Organismus wieder reagieren und die Akupunktur kann wieder erfolgreich sein

 

Mit Akupunktur setzte ich einen gezielten Reiz, dass der Körper eine Fehlfunktion regulieren, eine Störung kompensieren und Heilungsprozesse initiieren kann. Der Organismus hat die prinzipielle Fähigkeit, auf die normale Funktion zu regulieren. Selbst bei strukturellen Veränderungen (wie z.B. Arthrose) kann der Organismus noch Funktionen verbessern und Schmerzen reduzieren.

 

Die Akupunktur beruht auf drei Prinzipien:

man muss wissen, welchen Punkt man einsetzt.

man muss den Punkt exakt lokalisieren und treffen.

man muss ggf. unterschiedliche Reiztechniken verwenden.

Erfüllt man diese Voraussetzungen, zeigen sich nicht selten Sekundeneffekte, d. h. eine sofortige Besserung.

 

 

EAV

 

Fast ebenso lange setzte ich die elektromedizinische Funktionsdiagnostik EAV ein, um gezielt funktionelle Störungen auszumessen, Hinweise auf Ursachen und Auslöser der Erkrankung zu erhalten und vor allem, um geeignete Medikamente austesten zu können. Nicht selten weisen die Messergebnisse auf nicht ausgeheilte Infektionen, subtoxische Belastungen durch Umweltgifte oder Störfelder hin.

 

 

Störfeld

 

Eine alte Narbe, deren Gewebe sich verhärtet, kann zu einem Störfeld werden. Sie gibt einen Dauerreiz ins vegetative Nervensystem, den der Organismus schließlich nicht mehr kompensieren kann und dann Fehlfunktionen schaltet. Chronische Entzündungen und Reizzustände z.B. im Zahnbereich können ebenso zu Störfelder werden. Es gilt, diese zu erkennen und zu beseitigen, damit die normale Funktion sich wieder ausbilden kann.

 

 

Umweltbelastung

 

Eine unbelastete Umwelt gibt es nicht. Sowohl im Freien als auch im Haus wie auch mit Nahrung und Getränke nehmen wir Stoffe auf, die den Organismus belasten, zu Fehlfunktionen und Erkrankungen führen können. Wir atmen Schadstoffe ein, schlucken sie runter oder sie diffundieren durch die Haut. Elektromagnetische Wellen durchfluten den Körper. Recht viele Schadstoffe holen wir uns selber ins Haus - siehe Download.

 

Die Auswirkungen sind je nach Empfindlichkeit und Reaktionslage unterschiedlich und können von Befindungsstörungen bis zu schweren Erkrankungen reichen. Auch subtoxische Belastungen unterhalb von Grenzwerten können ungewollte Wirkungen entfalten.

 

 

Restbelastung

 

Krankheiten, die nicht vollständig ausheilen, können eine Restbelastung für den Organismus hinterlassen. Diese können zu Krankheitsanfälligkeit und Fehlfunktionen führen oder dazu beitragen, dass eine akute Erkrankung chronisch wird. Allgemein bekannt sind Schwäche und Anfälligkeiten nach Infekten oder Schmerzen nach Gürtelrose. In den Naturheilverfahren wissen wir, dass sowohl Krankheitserreger als auch chemische Stoffe als Restbelastungen den Organismus beeinträchtigen können. Mit Laboruntersuchungen sind sie nicht immer zu diagnostizieren,  aber funktionelle Untersuchungstechniken und elektromedizinische Messungen führen mich hier besser zur Diagnose. 

 

Bereits im Darm kann dieser Prozess gestört werden, in dem die Nahrung nicht entsprechend verwertet wird. Was nicht verdaut wird, wird im Darm von Bakterien und Pilzen zersetzt - Eiweiße faulen und Kohlenhydrate gären. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte, die den Körper belasten und die sogar für Erkrankungen verantwortlich oder mitverantwortlich zu machen sind. Darum ist gesunde Ernährung nicht für jeden die Gleiche, nicht jeder Darm verträgt alle Nahrungsmittel und nicht jeder kann alles gleich gut verstoffwechseln.

 

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

In der konventionellen Medizin sind Nahrungsmittelallergien und –intoleranzen anerkannte Erkrankungen. Es gibt aber auch Reaktionen auf Nahrungsmittel, die als Unverträglichkeit oder Pseudoallergie bezeichnet werden. Sie können Beschwerden im Magen-Darm-Trakt bewirken oder zu anderen Symptomen führen wie Schmerzen, Leistungsminderung und Fehlfunktionen. Zunehmend häufiger finde ich Unverträglichkeiten auf Grundnahrungsmittel wie Zucker, Milch, Weizen, Ei etc. Die Beobachtung der Nahrungsmittel ist selten erfolgreich, besser die die gezielte Diagnostik auf Nahrungsmittel.

 

 

Psychosomatik

 

Nicht bei allem, was als psychosomatisch bezeichnet wird, ist die Psyche die Ursache. Oft sind es funktionelle Störungen, die keine krankhaften Strukturveränderungen zeigen, aber Beschwerden bereiten. Aber auch körperliche Beeinträchtigungen können die Emotionen und den Geist beeinflussen. In einigen Fällen wiederum können die Lebensumstände, seelische Verletzungen, emotionale Belastungen und geistige Störungen die Ursache für Beschwerden und Erkrankungen sein.

 

Die altbewährten Methoden wie Akupunktur und Homöopathie berücksichtigen alle Aspekte, nämlich den Körper, die Emotionen und den Geist.

 

 

 

Regeneration

 

Regeneration bedeutet Zellerneuerung und Wiedererlangung der Funktion. Unter anderem müssen dazu geschädigte, gealterte und denaturierte Proteine und Körperbausteine durch intakte und funktionstüchtige ausgetauscht werden. Regeneration heißt auch, dass man den Organismus kräftigt und befähigt, wieder zur normalen Funktion zu finden.

 

Dazu müssen dem Körper lebenswichtige Stoffe zugeführt , Belastungen reduziert (entgiftet), Störfelder beseitigt, Funktionen unterstützt und die Lebensfreude wieder angefacht werden.

 

 

Multicausale Krankheitsentstehung

 

Nicht selten sind mehrere Faktoren am Entstehen einer Erkrankung beteiligt. Ein Krankheitserreger, ein Störfeld oder eine Restbelastung alleine reichen nicht immer aus, eine Erkrankung entstehen zu lassen. Darum bekommt z.B. während einer Erkältungswelle nicht jeder eine Erkältung. Solange die Selbstregulation eine Störung kompensiert, ist der Patient beschwerdefrei und erst wenn sie dekompensiert, kann die Erkrankung entstehen. Oft ist erst im Zusammentreffen mehrerer Cofaktoren die Grundlage für eine Krankheitsentstehung gelegt. Auch können mehrere Faktoren dazu beitragen, dass eine Erkrankung nicht ausheilt und chronisch wird. Das kann für Organerkrankungen ebenso zu wie für Schmerzzustände zutreffen.

 

 

Vernetztes System

 

Eine Ursache hat in der Medizin nicht immer dieselbe Auswirkung. Das unterscheidet die Medizin von der Physik und der Chemie mit ihren einfachen Wirkbeziehungen. Der Organismus ist ein vernetztes System, in dem immer mehrere Faktoren zusammen wirken können. Das gilt sowohl für die Krankheitsentstehung als auch für die Behandlung. Aufgrund dieser Überlegung kombiniere ich häufig unterschiedliche Behandlungsmethoden, um den Effekt der Therapie und die Nachhaltigkeit zu steigern. Jeder Mensch reagiert eben individuell.

 

 

Behandle die Wurzeln, nicht die Blätter

 

Die Behandlung der Wurzel der Erkrankung, der Ursache, ist einer symptomatischen Behandlung vorzuziehen. Auch mit Akupunktur, chinesischen Kräutern, Nosoden, Homöopathie und Neuraltherapie kann man ursächlich therapieren, indem man das Heilungshindernis beseitigt.

 

 

Ganzheitsmedizin

 

Körper und Funktion sind vergleichbar mit Hardware und Software. Während die moderne Medizin vor allem den Bereich der Hardware im Blick hat, liegt der Fokus der Regulationsmedizin auf der Funktion, der Software. Hardware und Software gehören zusammen ebenso wie Körper und Funktion eine Ganzheit bilden. Indem ich als Arzt beide Seiten der Medizin beherrsche, die körperliche und die funktionelle, betreibe ich ganzheitliche Medizin. So kann ich zusätzliche Möglichkeiten auszuschöpfen, um Ihnen weiterzuhelfen.

Praxisgemeinschaft

Dr. Antonius Pollmann

und Naschmil Pollmann

 

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Tel.: 040 8662 7660

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Dr. Antonius Pollmann

Arzt für Allgemeinmedizin

Praxisschwerpunkt

ganzheitliche Medizin